Essbare Gemeinde Dogern

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Bei der Essbaren Gemeinde geht es um die Erzeugung von Lebensmitteln für Mensch und Tier, von und mit Menschen aus und in der Gemeinde und im Gemeindeumfeld.

Abwandlung der Kölner Definition der essbaren Stadt

 Dabei ist nicht das Ziel, einzelne Plätze als »essbar« zu definieren,
sondern die essbare Gemeinde als Gestaltungsprinzip umzusetzen.

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Ziele

ökologisch

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  • Bepflanzung und Pflege erfolgt nach Bio-Richtlinien
  • nachhaltige, gemeinschaftsfördernde und produktive Flächennutzung
  • Artenvielfalt und Lebendigkeit
  • Bewusstseinsbildung für die Abhängigkeit von den natürlichen Lebensgrundlagen und Kreisläufen

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sozial

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  • Pädagogik
  • Stärkung des sozialen Zusammenhalts
  • Beitrag zur Gemeinbildung

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Welche Stand-/Pflanzorte bieten sich in Dogern an?

Auch in einer kleinen Gemeinde wie Dogern finden sich einige Stellen, an denen Gras durch essbare Pflanzen ersetzt werden kann.

Diese Liste versteht sich als Vorschlag/Sammlung möglicher Plätze und ist nicht abgeschlossen. Melden Sie gerne weitere. Am einfachsten senden Sie ein Bild mit GPS Koordinaten oder einer guten Geo-Beschreibung des Platzes an admin@nachhaltigkeitsgruppe.org

Informationsveranstaltung

Die Nachhaltigkeitsgruppe Dogern stellt das Projekt vor:

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am Freitag, den 23.10.2020
um 19:30 Uhr
im Gemeindesaal

Nehmen Sie das Angebot wahr und diskutieren Sie mit uns.

Wir freuen uns auf Sie.

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Was ist bisher passiert?

Im Rahmen einer ersten Pflanzaktion Ende September konnten wir in der Kehre der Ewies einige Johannisbeersträucher pflanzen, welche ab 2021 erntereif sein werden und von allen Bürger*innen geerntet und genossen werden dürfen bzw. sollen.

Die Pflanzen wurden vom BUND Ortsverein Dogern gespendet, bei dem wir uns sehr herzlich bedanken möchten.

Was kann ich tun?

Benötigt werden

  • Helfer bei den Pflanzarbeiten
  • Paten für die Pflanzen/Pflanzorte (durch tatkräftige oder auch finanzielle Unterstützung)
  • geeignete Pflanzorte
  • Pfosten,
  • Draht für Spaliere,
  • Humus,
  • Pferdemist
  • oder auch geeignete Setzlinge


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Machen Sie mit und melden Sie sich bei uns


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Weitere Informationen zu essbaren Gemeinden/Städten

https://de.wikipedia.org/wiki/Essbare_Stadt

https://www.sein.de/essbare-stadt-eine-idee-verbreitet-sich/

www.incredible-edible-todmorden.co.uk

FAQ

„Gemüse und Obst anbauen kann man doch auch im eigenen Garten!“ Das stimmt, wird aber, abgesehen vom Anbau von ein paar Kräutern, etwas Salat und wenigen Tomaten in kaum einem Garten praktiziert. Selbstversorgergärten gibt es immer weniger.

Wer bezahlt Saatgut und Jungpflanzen? Wir haben schon Sponsoren, sind aber auf Spenden genauso angewiesen wie auf Menschen, die mitmachen wollen.

Wie kann man sich einbringen? Vielfältig praktisch bei gemeinsamen Pflanzaktionen durch aktives Mitpflanzen, als Begleiterin und Begleiter von Pflanz- und Säaktionen mit Kindern, wie auch als finanzielle*r oder bearbeitende*r Patinoder Pate einer ausgewählten Fläche z.B. in der Nähe des eigenen Wohnortes……

Was ist mit Ausscheidungen von freilaufenden Katzen oder Hunden? Bei Katzen kann man wohl ebenso wenig machen wie bei freilebenden Tieren wie Füchsen, Igeln, Vögel oder Insekten, die sich überall und somit auch auf kommerziellen Flächen aufhalten, wo Lebensmittel angebaut werden. 

Hundebesitzer*innen können z.B. durch Hinweise an den bepflanzten Stellen darauf hingewiesen werden, dass hier Essbares wächst. Durch die Flächenauswahl und, wenn es gar nicht anders geht, durch einfache Einzäunungen lässt sich dieses Problem nach den Erfahrungen anderer Essbarer Gemeinden lösen.

Belastung durch Autoabgase. Die Abgasbelastung nimmt mit jeder Verschärfung der Abgaswerte ab und wir hoffen sicher alle, dass es möglichst bald keine Verbrennerfahrzeuge mit schädlichen Abgasen mehr gibt. Der Umstand, dass unser Verkehrsraum noch belastet ist, sollte kein Argument sein, ihn so lange nicht für diesen Zweck zu nutzen. Das Projekt dient zwar der Lebensmittelerzeugung – vom Erntegut wird aber von den einzelnen Konsument*innen im Verhältnis zur Gesamtnahrungsaufnahme nur relativ wenig gegessen. 

Wir haben auf  der positiven Seite in diesen Bereichen keine Pestizidbelastung, da die Bepflanzung und Pflege nach Bio-Richtlinien erfolgt.

Und wenn niemand mitmacht? Es gibt schon einen kleinen Kreis Begeisterter und es können eben nur so viele Flächen bepflanzt werden, wie sicher durch Mithelfer*innen für die Anbauzeit ordentlich gepflegt werden können.

Meistens gibt es in essbaren Gemeinden auch Gemeinschaftsgärten, in denen mehrere Familien oder Singles gemeinsam mit oder ohne Anleitung für sich selber Gemüse anbauen – solch ein Projekt könnte z.B. auf mittelfristig nicht für die Bebauung vorgesehenen Grundstücken im Ort folgen, wenn daran Interesse besteht.